Chronik der Schule

Nach einer Blütezeit im ausgehenden Mittelalter (Beuren hatte 1559 sogar eine Lateinschule) brachte der Dreißigjährige Krieg im 17. Jahrhundert mit Pest und Plünderungen größte Not und Armut. Diese reichte bis ins 19. Jahrhundert. Viele Familien schickten ihre Kinder bettelnd bis an den Bodensee. Die „Beurener Landplage“ war über die Grenzen hinaus bekannt. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts begann sich mit dem Aufstieg des schwäbischen Pietismus‘ die Lage in Beuren wieder zu verbessern.

1518:
wurde das spätere alte Schulgebäude als „Haus der Heiligen Maria und des Heiligen Michael“ erbaut

1806:
hatte die Schule nur eine einzige Schulstube, die ständig überfüllt war

1817:
wurde eine Mädchenschule im 2. Stock des alten Schulgebäudes eingerichtet

1818:
wurde das Schulhaus vergrößert

1851:
wurden weitere Räume eingerichtet

1851-1871:
wurde die Schule viertklassig geführt

1871:
erfolgte ein erneuter Umbau des Heiligenhauses – zu dieser Zeit gingen 200 bis 300 Schüler in die Schule

1947:
durch die vielen Heimatvertriebenen stieg die Schülerzahl drastisch – eine Klasse wurde in das Balzholzer Rathaus ausgelagert

1950:
mit dem Bau der neuen Schule endete die Schulraumnot

2010:
wurde auf dem Dach des Schulgebäudes eine Fotovoltaikanlage installiert